• 0 Hedwigenkoog

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    • 23-09-2022
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    HIER MACHT NIEMAND STRESS.WOZU AUCH? Hedwigenkoog kann man schwer in Worten und Bildern beschreiben - man muss es hören. Während man in Städten und Zentren immer ein „Hintergrundrauschen“ aus Verkehr, Baulärm und Stimmen bewusst oder unbewusst wahrnimmt, hört man hier nichts. Nichts? Doch, die Geräusche der Natur betören dich ständig: Wind, See- und Singvögel und ab und zu das „Muhen“ einer Kuh oder das Blöcken eines Schafs.Der Natur überlassenSchafe sind es auch, mit denen du dir den naturbelassenen Strand an der kostenlosen Badestelle Hedwigenkoog teilst. Hier gibt‘s Wattenmeer, Nordsee, Deich, Duschen und ein WC – was braucht man mehr, um dem Alltagsstress zu entfliehen und vollends abzuschalten? Dabei wandert der unverbaute Blick zum Horizont oder über die Salzwiesen bis zum nahen Eidersperrwerk.Wer hier Urlaub macht, möchte Ruhe, Meer und/oder Landleben. Hedwigenkoog ist geprägt von der Landwirtschaft. Zwischen den Deichen der Köge finden sich Kohl- und Getreidefelder, durchzogen von Versorgungswegen für die Landwirte: Ideal für Radtouristen, die wenig befahrene Strecken zu schätzen wissen. Apropos Landwirte – bei Urlaub auf dem Bauernhof in Hedwigenkoog kann es schon mal sein, dass Gäste dabei helfen, die Schafe auf die Weide zu geleiten. Übrigens haben hier die meisten Landwirte ihre Höfe auf „Bio“ umgestellt. Neben Urlaub auf dem Bauernhof freuen sich auch Vermieter von Ferienwohnungen und Pensionszimmern sowie einige Campingplätze dich zu beherbergen.Fremdenverkehrsverein Hedwigenkoog e.V.Westerkoog 14, 25761 HedwigenkoogTel. 04834 92 70www.hedwigenkoog.de

  • 0 Mit 28 Knoten durch das Wattenmeer (Amrum)

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    • 22-09-2022
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    Mit dem Adler-Jet von Büsum auf die Nordseeinsel Amrum Morgens gegen 8:30 Uhr geht unser kleines Team mit einem „Moin“ zum Gruß über die hydraulische Gangway an Bord des Katamaran MS Adler-Jet der Reederei Adler-Eils in Büsum. Unser Ziel: Die Nordseeinsel Amrum hoch oben im nordfriesischen Wattenmeer. Seit April bietet die Reederei ab Büsum Tages-touren in die Region an, auf denen neben Amrum auch Föhr, Hallig-Hooge oder Sylt angefahren werden.An Bord schauen wir uns ein wenig auf dem Katamaran um, bevor wir es uns auf dem Hauptdeck gemütlich machen. Auf dem Oberdeck sind die Sitzplätze noch gemütlicher, aber hier ist die Kombüse näher – Zeit für ein Frühstück, finden wir (Anmerkung: Inzwischen gibt es auch Sitzplätze im Außenbereich).Im Übrigen erinnern die Sitzreihen eher an ein sehr komfortables Flugzeug als an ein Schiff.Die Maschinen starten und kurze Zeit nach dem Durchfahren der Schleusenanlage zeigt der Adler-Jet was in ihm steckt. Mit 28 Knoten flitzen wir im Fahrwasser durch das Wattenmeer. Anders als auf der Fahrt nach Helgoland haben wir fast immer die Küste im Blick und es gibt viel zu entdecken: Seehundsbänke, Fischkutter, die Küstenlinie St. Peter-Ordings, ja einmal zeigte sogar ein Schweinswal für Sekunden seine Finne!„Perle der Nordsee“ in SichtAmrum im Blick: Weißer Sand und Leuchtturm, kurz davor das Wrack der „Pallas“, die 1989 vor Amrum auf Grund lief. Nach ca. zwei Stunden kurzweiliger Fahrt verlassen wir den Katamaran im Fährhafen von Wittdün im Süden der ca. 20,5 km2 großen Insel. Unser Ziel: Der Kniepsand und der 42 m hohe und 1875 in Dienst gestellte Leuchtturm.Wir folgen dem Dünen-Wanderweg entlang des riesigen, 1,5 km breiten und 10 km2 großen Sandstrandes. Der Bohlenweg führt uns dann quer durch die Dünen zurück nach Wittdün. Zeit für eine StärkungDie „Strandbar“ war uns schon am Anfang aufgefallen. Mit herrlichem Blick auf Strand und Meer gönnen wir uns eine Spezialität des Hauses: Flammkuchen, dazu ein paar kühle Drinks.Nach einem kurzen Bummel durch Wittdün und 12 km (!)  Fußmarsch geht es um 18 Uhr zurück an Bord der Adler-Jet. Nur ca. 2 Stunden später legen wir im Abendrot der Sonne wieder im Heimathafen Büsum an. Unser Entschluss: Einmal ist keinmal, denn es gibt noch viel mehr zu entdecken auf dieser einmaligen Insel. Tipp von uns: Unbedingt Fahrrad mitnehmen oder vor Ort leihen oder mit dem ÖPNV die ganze Insel erkunden. MS ADLER-JETTyp: KatamaranLänge: 41,3 mBreite: 11,6 mTiefgang: max. 1,4 mLeistung: 4.640 kWHöchstgeschwindigkeit: 34 Knoten (63 km/h)Info & Buchung:Adler & EilsFischerkai 225761 Büsum04834 3612www.adler-eils.de

  • 0 Wo die dicken Pötte durch müssen (Brunsbüttel)

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    • 07-09-2022
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    2020 wurde die 125-jährige Jubiläumsfeier des Nord-Ostsee-Kanals von SARS-CoV-2 wie so vieles andere versemmelt. Der Besuch der Schleusenanlage in Brunsbüttel lohnt sich zur Zeit mehrfach: a) weil hier die dicken Pötte, Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen durch müssen und zum Greifen nah sind, b) weil die künstliche Verbindung zwischen Nord- und Ostsee sowieso einen Besuch wert ist und c) weil zur Zeit die 5. Schleusenkammer – eine bauliche Herausforderung sondergleichen in Gange ist und voraussichtlich erst 2026 abgeschlossen sein wird.Kanalmuseum AtriumEin bisschen Hintergrundwissen kann nicht schaden, dachte unser PR-Team. Das kleine Museum direkt am Kanal- und Yachthafen (kostenlose Parkplätze gleich nebenan, eine E-Ladesäule ebenfalls) beschäftigt sich mit der Geschichte des Kanal- und Schleusenbaus. Der Kanal wurde 1883 von Kaiser-Wilhelm I in Auftrag gegeben und von 1886–1914 in nur 8 Jahren gebaut und von Kaiser-Wilhelm II eröffnet. Die Eröffnungs-Party fand übrigens weder in Brunsbüttel, noch in Kiel Holtenau statt, sondern in Hamburg auf der Alster. Zu Beginn des Besuchs führt uns ein kurzer Infofilm von 1979, wunderbar humorvoll und nostalgisch moderiert von Ohnsorgtheater-Schauspieler Karl-Heinz Krainbaum († 16. Oktober 2002), in das Thema NOK ein. In der Ausstellung des Museums sind viele originale Gegenstände aus der Zeit des Kanalbaus und Modelle zu bestaunen. Wer sich richtig für das Thema interessiert, spricht das Personal an, das zu jedem Artefakt eine Geschichte zu erzählen weiß.Kanalfähre gratis Wenn schon, denn schon. Bis zur Schleusenführung haben wir noch ein wenig Zeit, also bewegen wir unser Auto zum nahegelegen Fähranleger und lassen uns von der Kanalfähre Brunsbüttel über die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt ans andere Ufer und wieder zurück schippern. Übrigens: das kostet nichts, denn der Nord-Ostsee-Kanal ist eine künstliche Wasserstraße des Bundes und somit ist die Überquerung kostenlos. Wunderschön bei der Überfahrt ist hier sowohl der Blick in Richtung Ostsee, als auch in Richtung Schleusentore. Schlepper, Versorgungsschiffe, Yachten, Containerriesen und sicherlich auch bald wieder Kreuzfahrtschiffe sind hier mit etwas Fernweh zu bestaunen. Am Yachthafen Ein wenig Zeit bis zur Schleusenführung haben wir immer noch. Die nutzen wir für einen Cappuccino und eine heiße Schokolade auf der Terrasse vom Torhaus am Yachthafen. Hier gibt‘s auch Pizza und Pasta. Eben mal die Mails checken (freies WLan auf der kleinen Meile) und dann geht es wieder zurück zum Atrium, wo der Treffpunkt zur Schleusenführung unserer Erlebnis-Pur-Tour ist. SchleusenführungNoch bis 2026 hat die Schleusenführung ein Highlight mehr – das Schleusen Info-Zentrum zum Bau der 5. Schleusenkammer, dem aktuell größten Wasserbauprojekt in Europa. Nach dem sehr informativen Vortrag von Schleusenführerin Heidi Herrmann geht unsere Gruppe hinaus an die Schleuse, wo sich, fast wie verabredet, gleich zwei Containerschiffe treffen, die zeitgleich und in entgegengesetzen Richtungen in und aus dem Kanal geschleust werden.Info: www.schleuseninfo.de